Hochmodernes Gas- und Dampf-Kraftwerk im slowakischen Malenice
Gesellschaft
Der E.ON Konzern ist schon seit über fünf Jahren einer der größten ausländischen Investoren auf dem slowakischen Energiemarkt. Bis 2006 konzentrierte sich E.ON dabei vor allem auf den Stromhandel und die Verteilung in der Westslowakei. Seit der Gründung der Tochtergesellschaft Elektrárne s.r.o am 14. März 2006 ist E.ON Kraftwerke in der Slowakei nun auch im Bereich der Erzeugung aktiv. Die Gesellschaft mit Sitz in Trakovice wird in Malenice, rund 60 km nordöstlich der Hauptstadt Bratislava ein Gaskraftwerk errichten.
Strommarkt
Aufgrund der Zugehörigkeit zur EU wird in den nächsten Jahren ein Wandel auf dem slowakischen Energiemarkt stattfinden, der sich in höheren Umweltstandards ausdrücken wird. Gleichzeitig wird sich der grenzüberschreitende Stromhandel und Stromtransport intensivieren.
E.ON Kraftwerke trägt mit dem Bau des hochmodernen Gaskraftwerks dazu bei, die neuen Herausforderungen in der Slowakei zu meistern. Das geplante Gas- und Dampf-Kraftwerk in Malenice fördert durch den Einsatz modernste Technik den Umweltschutz. Durch die Fähigkeit, schnell auf erhöhten Strombedarf reagieren zu können, ist das Kraftwerk darüber hinaus eine wesentliche Stütze für das Netz und trägt dazu bei, die Stabilität der Stromversorgung in der Slowakei zu sichern.
Region
Das hochmoderne Gas- und Dampf-Kraftwerk wird in der Nähe des Dorfes Malenice gebaut werden. Malenice liegt in einer landwirtschaftlich geprägten Region, rund 60km nordöstlich der Hauptstadt Bratislava. Das Kraftwerksgrundstück ist industriell durch eine frühere Gaskompressorstation gekennzeichnet, so dass einerseits schon vorhandene Infrastruktur genutzt werden kann, zum anderen auch ein unmittelbarer Zugang zum Brennstoff Gas durch die über das Grundstück laufende Gaspipeline gewährleistet ist.
Kraftwerk
Die Inbetriebnahme dieses umweltschonenden Kraftwerkes ist für 2010 vorgesehen. Mit einer Leistung von circa 430 Megawatt wird es im Jahr, in Abhängigkeit der Volllastbetriebsstunden ungefähr mehr als drei Milliarden Kilowattstunden produzieren. Diese Menge reicht aus, um über 900.000 Haushalte das ganze Jahr über mit Strom zu versorgen. Die Investition beträgt rund 400 Millionen Euro.