Irsching ist Zentrum der europäischen Gas- und Dampfturbinen-Aktivitäten

Technisches Neuland im Kraftwerksbau

 

Irsching wird für E.ON Kraftwerke das Zentrum der europäischen Gas- und Dampfturbinen (GuD) Aktivitäten. Dort sind zwei hocheffiziente GuD-Anlagen geplant: die Kraftwerke Irsching 4 und Irsching 5. Der Standort wurde aufgrund der bereits bestehenden Infrastruktur und seiner guten Anbindung an das Gas- und Stromnetz ausgewählt.

 

Die erste Anlage Irsching 4 errichtet die Siemens AG, die eine neue Generation von Gasturbinen testet. Mit zunächst 340, später 540 Megawatt (MW) Kapazität entsteht die leistungsstärkste Gasturbinenanlage überhaupt. Damit könnte man die Bevölkerung einer Stadt wie Hamburg mit Strom versorgen. Nach erfolgreichem Abschluss des Testbetriebs wird Irsching 4 zu einem 540 MW GuD-Kraftwerks ausgebaut. Der Netto-Wirkungsgrad des GuD-Kraftwerks wird nach der Testphase bei über 60 Prozent liegen und damit zwei Prozentpunkte über dem bisherigen "Weltrekord". Mit dieser Verbesserung können pro Jahr bis zu 40.000 Tonnen CO2- Emissionen eingespart werden. Im Jahr 2011 ist die Übernahme des Kraftwerks durch E.ON Kraftwerke geplant.


Das Projekt Irsching 5 wird gemeinsam mit den regionalen Energieversorgern N-ERGIE, Nürnberg, und Mainova, Frankfurt am Main und HEAG Südhessische Energie AG, Darmstadt verwirklicht. Die GuD-Anlage geht 2009 mit einer Bruttoleistung von 860 MW in Betrieb. Ihr Wirkungsgrad beträgt mehr als 58 Prozent.

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Irsching 5

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