CO2-Abtrennung/Speicherung

CO2-Abtrennung

CO2 in der Waschstraße

 

Eine zentrale Forderung ist es, den CO2-Ausstoß weltweit deutlich zu senken. Hierfür müssen wir Energie effizienter einsetzen und Emissionen ständig weiter reduzieren. E.ON stellt sich dieser Verpflichtung.

 

Weltweit arbeiten Fachleute daran, Verfahren zur Abtrennung von CO2 zu untersuchen. Heute bekannte Verfahren sind noch zu teuer und ineffizient. Wir investieren in die Verbesserung der Verfahren und deren Erprobung. Eine dieser Entwicklungen ist das so genannte "Post-Combustion-Capture" -Verfahren, bei dem CO2 am Ende eines konventionellen Kraftwerksprozesses aus dem Rauchgas entfernt wird. Insbesondere in Hinblick auf die Energieeffizienz ist jedoch auch diese Methode noch verbesserungswürdig.

 

An eigenen Kraftwerksstandorten entwickelt E.ON Pilotanlagen mit neuen Techniken und Waschsubstanzen, die notwendig sind, um CO2 abzutrennen und zu verdichten. In Kürze soll eine Testanlage in Betrieb gehen. Ab 2014 planen wir den Betrieb einer größeren und deutlich verbesserten Anlage im Pilotbetrieb, die dann auch CO2 für die Speicherung im Untergrund liefern soll.

 

Dauerhafte Einlagerung im Untergrund

 

Für die langfristige Speicherung von abgetrenntem CO2 eignen sich unter anderem geologische Formationen, wie beispielsweise ehemalige Öl- oder Gaslagerstätten. Hierbei wird in tief liegenden, porösen Gesteinsschichten CO2 dauerhaft eingelagert. Zur Umsetzung und weiteren Planung dieses Verfahrens bedarf es jedoch einer verlässlichen Rechtsgrundlage, die noch aussteht.

© E.ON Kraftwerke GmbH 2008