Strompreis

Strompreis

Viele Faktoren bestimmen den Preis

 

Der Strompreis ist kein willkürlicher Preis, der von den Energiekonzernen festgesetzt wird. Der Strompreis unterliegt verschiedenen Einflussfaktoren.

 

41 Prozent des Strompreises sind in Deutschland staatliche Steuer- und Abgabelasten.

 

Dazu gehören

  • Stromsteuer und Mehrwertsteuer
  • gesetzliche Abgaben zur Förderung von Erneuerbarer Energie und Kraft-Wärme-Kopplung
  • Konzessionsabgaben für Städte und Gemeinden.

Der staatlich verursachte Anteil für Haushaltskunden hat sich seit 1998 fast versechsfacht. Ohne diese Belastung ist der Strompreis auf einem Niveau wie vor der Liberalisierung der Strommärkte. Die Stromversorger erhalten demnach heute weniger Geld für den Strom als vor knapp zehn Jahren, obwohl die Beschaffungskosten stark gestiegen sind.

 

59 Prozent des Strompreises für Haushaltskunden entfallen auf die Energiebeschaffung, also auf Erzeugung und Einkauf sowie Transport und Vertrieb des Stroms.

 

Bei der Beschaffung sind vor allem die Großhandelspreise entscheidend. Sie bilden sich an den Strombörsen nach Angebot und Nachfrage.

 

Ausschlaggebende Faktoren sind hier

  • der Strombedarf
  • die Brennstoffpreise
  • die verfügbaren Kraftwerkskapazitäten
  • das Wetter
  • die Preise für CO2-Zertifikate
  • die durch Windkraft produzierten Strommengen.

Insbesondere die Beschaffungskosten für die Rohstoffe steigen rapide an. Der weltweit wachsendeEnergiebedarf macht die Erschließung neuer Energiequellen notwendig, was erhöhten Aufwand und Kosten bedeutet. Zugleich sind besondere Anstrengungen erforderlich, um auch in Zukunft eine sichere Energieversorgung gewährleisten zu können. Investitionen der Energieunternehmen in Modernisierungen, Neubauten und innovative Forschungsprojekte sollen zukunftsfähige Lösungen bieten.

Kostenanteile beim Strom in Deutschland

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