Biomasse
CO2-neutral und umweltschonend
Ob als feste, flüssige oder gasförmige Biomasse: Die verstärkte Nutzung von Biomasse sorgt für eine nachhaltige Entlastung unserer Umwelt. Die Energiegewinnung aus Biomasse ist weitgehend klimaneutral: Es entsteht jedes Mal nur soviel Kohlendioxid, wie die Pflanzen bei ihrem Wachstum in sich aufgenommen haben.
Biomasse kann auf ganz unterschiedliche Arten energetisch verwertet werden. Aus fester Biomasse wie Holz, Stroh oder Energiepflanzen entsteht durch Verbrennung, Vergasung oder Pyrolyse Wärme, mit der Strom erzeugt werden kann. Viele Verfahren werden heute schon im größeren Maßstab eingesetzt.
Unsere Biomasseprojekte
Wir betreiben Biomasseheizkraftwerke an unseren Kraftwerksstandorten Emden und Zolling. Diese Biomasseheizkraftwerke können mit einer elektrischen Leistung von jeweils 20 Megawatt
Das bei Verwertung von Biomasse frei werdende CO2 wurde vorher beim organischen Wachstumsprozess gebunden. Die Nutzung ist damit CO2-neutral und umweltschonend. Zudem sichern und schaffen Biomassekraftwerke Arbeitsplätze in der Region. Wir sind sicher, dass unsere Investition in Biomasseheizkraftwerke ein wichtiger Schritt ist - aus klimapolitischer und regionaler Sicht.
Biomasseheizkraftwerke unterscheiden sich in der Logistik, der Verbrennungstechnik und auch in der Rauchgasreinigung grundsätzlich von Kohlekraftwerken. Sie werden speziell für die höchstmögliche energetische Nutzung des wertvollen Energieträgers Biomasse bei gleichzeitiger besonderer Beachtung des Umweltschutzes konzipiert.
Welche Brennstoffe werden eingesetzt?
Die Biomasseverordnung regelt, welche Stoffe als Biomasse gelten. Wir verwerten als Brennstoffe Altholz sowie sonstige Biomasse (Frischholz, Stroh, Energiepflanzen, Treibsel etc.) als Zusatzbrennstoff. Nicht verbrannt werden dürfen PCB-und quecksilberbelastetes Altholz, Papier, Pappe, Karton, Torf, Schlick und ähnliche Stoffe.